
Am 19. September 1996 legte Michail Gorbatschow zusammen mit seiner Frau Raissa den Grundstein für das „Europäische Kunsthandwerker-Institut“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Internationalen Mühlenmuseum. Das Gebäude ist im russischen Klosterstil errichtet und mit seinen zahlreichen goldenen Kuppeln und Dachreitern eine besondere Attraktion und einmalig in Deutschland. Neben Räumen für Ateliers, Werkstätten und Ausstellungen ist die Glockengießerei der zentrale Punkt des Gebäudekomplexes.
Gekrönt wird das Gebäude mit einer stilisierten Nachbildung der russischen Zarenglocke aus dem Moskauer Kreml, der größten Glocke der Welt (ca. 200 Tonnen Gewicht). Über allem thront in Holz geschnitzt die Figur des Heiligen Joseph, Schutzpatron der Handwerker und Künstler.
Seit 2007 trägt das Gebäude den Namen „Glocken-Palast“. Mit einer Fertigstellung und regelmäßigen Öffnung wird für 2011 gerechnet. Die lange Bauzeit seit 1996 resultiert aus der fehlenden öffentlichen Unterstützung für dieses Projekt.
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